Tiramisu-Parfait mit Pflaumensoße

Es geht doch nichts über eine gepflegte Inkonsequenz! Normalerweise predige ich ja die gesunde, möglichst zuckerarme Ernährung – aber zwischendurch kriege ich dauernd Besuch und möchte meinen Gästen dann gerne ein Dessert vorsetzen, das – sorry! – richtig glücklich macht. Also kulinarisch gesehen. Da geht das mit dem Zucker-Weglassen nicht immer so… Aaaaber ich rede mir dann selbst ein, wer MEISTENS gesund isst, darf ab und zu auch mal über die Stränge schlagen. In diesem Fall hat es sich mal wieder gelohnt und ich habe gestern Abend gleich einen Testlauf für das diesjährige Weihnachtsdessert gestartet. So ein Parfait ist eigentlich ziemlich einfach zu machen, gut vorzubereiten und macht richtig was her – außerdem ist es einfach nur lecker!

Ich hatte keinen Amaretto und habe statt dessen Bailey’s genommen, was sehr lecker war. Wenn Ihr Amaretto verwendet, nehmt vielleicht etwas weniger, ich glaube, der schmeckt intensiver durch als Bailey’s…

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Tiramisu-Parfait (8 Portionen)

150 ml Espresso

6 EL Bailey’s

12-18 Löffelbisquits

250 ml Sahne oder Rama Cremefine zum Schlagen

3-4 Eigelb (je nach Größe der Eier)

100 g Zucker

1 Vanilleschote

3 EL Bailey’s

Backkakao zum Bestäuben

 

Die Sahne steif schlagen und kühl stellen. Die Eigelbe (aus den Eiweißen könnt Ihr diesen leckeren Kuchen backen) in eine Metallschüssel geben, den Zucker und das ausgekratzte Mark der Vanilleschote dazu geben. In einem Topf, auf dem die Schüssel bequem Platz hat Wasser erhitzen (es sollte nicht zu stark kochen, höchsten leise köcheln) und die Eiermischung über dem heißen Wasserdampf mit dem Schneebesen so lange schlagen, bis sich eine dickliche Creme gebildet hat (Achtung, hört nicht zwischendurch auf zu schlagen, sonst habt Ihr ruckzuck Rührei!). Gegen Ende die 3 EL Bailey’s Likör unterschlagen (ich mache das aus dem Handgelenk, nicht mir dem Löffel 😬). Schüssel vom Topf nehmen und die Eiermasse unter weiterem Schlagen abkühlen lassen (Ich stelle sie dazu immer in die Spüle mit etwas kaltem Wasser, so geht es schneller). Wenn die Creme abgekühlt ist, die geschlagene Sahne vorsichtig unterheben.

Eine Kastenform mit Frischhaltefolie auslegen. Dann ein paar Löffel der Creme hineingeben, sodass der Boden eben bedeckt ist. Den abgekühlten Esspresso mit den 6 EL Bailey’s mischen und die Löffelbisquits von beiden Seiten einzeln kurz hineinstachen, dann ordentlich der Länge nach auf die Creme in die Form legen. Bei mir passten pro Schicht 6 Bisquits hinein. Auf die Bisquitschicht wieder eine Cremeschicht, darauf wieder Löffelbisquits. Zuletzt sollte eine Schicht Creme kommen. Obendrauf vorsichtig eine weitere Lage Folie platzieren und die Kastenform über Nacht in den Gefrierschrank packen.

Zum Servieren herausnehmen, vorsichtig die Folie entfernen und das Parfait in Scheiben schneiden. Mit etwas Kakaopulver bestäuben. Vor dem Essen ruhig 5-10 Minuten stehen lassen, dann bekommt das Parfait die gewünschte Cremigkeit!

Ich habe dazu eine schnelle Soße aus Pflaumen mit etwas Orangensaft, Zimt und Zucker gekocht, diese püriert und auch über Nacht abkühlen lassen. Schmeckt schön weihnachtlich!!!

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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Kirsten sagt:

    Liebe Marion,

    hmmm das hört sich sehr lecker an! Und ich sehe es wie du, wer sich meistens gesund ernährt, darf ab und an auch mal so richtig zuschlagen 🙂 Ich mache es im Moment so, dass ich meinen Zuckerkonsum schon deutlich runterfahre und nur an zwei Tagen in der Woche nasche (kleine Challenge, die ich bis zum ersten Advent machen will). Die zwei Tage sind dann meist am Wochenende oder eben wenn ich unter der Woche irgendwo eingeladen bin oder was Besonderes ansteht. An den Tagen gönne ich mir dann aber gerne mal ein Dessert, ein Stück Kuchen oder Schoki, umso besser halte ich die anderen Tage durch 🙂

    Liebe Grüße,
    Kirsten

    1. aufgegabelt sagt:

      Liebe Kirsten,
      das klingt nach einem guten Plan und SEHR diszipliniert! Und im Advent lauern dann ja eh wieder überall die Versuchungen… 😓
      Liebe Grüße
      Marion

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