Vegane Tofubuletten (nach Attila Hildmann)

Ich finde ja, man sollte die Sache mit der Esserei nicht so dogmatisch sehen. Jeder soll das essen, was er gerne mag. Schön ist es, wenn durch Trends wie „Vegan for Fit“ oder wie das so heißt, das eine oder andere Tier nicht gegessen wird, und wenn durch den allgemeinen „Clean Eating“-Hype weniger verarbeitete Nahrungsmittel konsumiert werden. Ansonsten gönne ich jedem sein Steak, ich muss es ja selbst nicht essen. Die vegetarischen Alternativen sind lecker und zahlreich, und wahrscheinlich könnte ich auch ein glücklicher Veganer sein – wenn die Sache mit dem Käse nicht wäre… Darauf kann ich einfach nicht verzichten, und dem veganen Ich-tu-mal-so-als-wäre-ich-was-Käseähnliches-Zeug aus dem Biomarkt stehe ich sehr misstrauisch gegenüber. Also nicht vegan. Außer bei diesen Frikos, die ich frei nach einem Rezept von Attila Hildmann (Das ist der, der mit veganem Essen tierisch – haha, Kalauer! – abgenommen hat und mit seinen Büchern darüber eine Mordskohle verdient…) zubereitet habe. Ich habe dafür ein Stück Tofu aus dem Drogeriemarkt aufgebraucht, für das ich seit der Entdeckung des unglaublich leckeren Tofus, den man in Asiamärkten kaufen kann, keine Verwendung mehr gehabt hätte. Ich muss sagen, Attila, alle Achtung, sehr lecker und superschnell gemacht. Ich denke, ich gebe demnächst auch mal anderen Rezepten von dir eine Chance 😉

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Vegane Tofubuletten (ergibt 6 kleine Frikos)

1 Päckchen Tofu (mit Räuchertofu schmecken sie sicher noch aromatischer)

1 kleine Zwiebel oder Schalotte

3 TL Senf

Salz, Pfeffer, Knoblauchgranulat, Paprika edelsüß

gehackte Kräuter (TK)

3 EL Semmelbrösel (ich habe diese asiatischen Pankokrümel genommen)

1 EL Speisestärke

Öl zum Braten

Tofu abtropfen lassen und mit den Händen in eine Schüssel krümeln. Zwiebel hacken und mit den Kräutern und Gewürzen in die Schüssel geben. Semmelbrösel und Stärke dazu und alles gut durchkneten. Kleine flache Frikadellen daraus formen und in wenig Öl von beiden Seiten goldbraun braten.

Bei uns gab es dazu Salat und Quetschkartoffeln vom Blech – Rezept für Letztere demnächst auf diesem Sender 😉

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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Ute Kirstein sagt:

    Hallo Marion,

    in unser Ferienhaus in Dänemark habe ich ein Päckchen Tofu mitgenommen, um die Bouletten auszuprobieren. Ich war seeeehr skeptisch und dachte, Tofu schmeckt mir bestimmt nicht. Aber da ich Deinem Urteil vertraue, dachte ich, ich probiers einfach aus. Sie sind wirklich lecker. Meine waren mir innen noch ein bisschen zu klitschig, aber ich werde sie nächstes Mal platter drücken.
    Liebe Grüße
    Ute

    1. aufgegabelt sagt:

      Liebe Ute,
      so viel Vertrauen ehrt mich sehr!!! Ja, meine Frikos waren auch eher flach, ich glaube das ist ganz gut für die Konsistenz. Freut mich sehr, dass du dem Tofu eine Chance gegeben hast!
      GLG
      Marion

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