Soulfood: Kichererbsen-Arrabiata

Schaut mal raus: Liegen bei Euch auch noch Reste des letzten Schnees, die langsam grau werden? Hat der Himmel dieses bleierne Grau, das einem ganz klar sagt, dass das heute garantiert nix mehr wird mit der Sonne? Friert Ihr auch leise vor Euch hin, während Ihr am Schreibtisch die schlechte Laune pflegt? Ganz klar, heute ist eindeutig und unbedingt ein Soulfood-Tag! Weil Soulfood von innen wärmt und satt und glücklich macht. In diesem speziellen Fall von Pasta mit meiner superschnellen Variante des italienischen Soßenklassikers ist es auch noch gesund. Also, was kann man sonst noch wollen? Höchstens Wochenende, und das ist auch nicht mehr weit. Noch einmal arbeiten… 😉

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Kichererebsen-Arrabiata (2 Personen)

1 Zwiebel, gewürfelt

2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt

1 Dose Kichererbsen, 260 g Abtropfgewicht

3 EL Olivenöl

ein paar Kapern (je mehr desto würziger!)

1 Dose stückige Tomaten

eine Handvoll frische Kirschtomaten (wer hat)

Salz, Pfeffer, Zucker, Chiligranulat

Glatte Petersilie, grob gehackt

etwas frisch geriebener Parmesan

evtl. ein wenig Sahne oder 4%ige Kondensmilch

Olivenöl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln u. Knoblauch darin unter Rühren ca. 1 Minute anschwitzen. Tomaten und kleingehackte Kapern hinzufügen und im geschlossenen Topf bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker und Chili abschmecken. Mit einem Kartoffelstampfer die Tomaten etwas zerdrücken, damit die Soße sämiger wird.  Kleingeschnittene frische Tomaten und die gut abgespülten und abgetropften Kichererbsen dazugeben und die Soße noch etwas köcheln lassen. Wer mag. kann zum Schluss einen Schuss Sahne oder Kondensmilch dazugeben, das finde ich bei Tomatensoßen immer sehr lecker.

Inzwischen Spaghetti in reichlich kochendem Salzwasser garen und abgießen. Sauce noch mal abschmecken, über die Spaghetti geben und mit Parmesan und Petersilie bestreut servieren.

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3 Kommentare Gib deinen ab

  1. Ute Kirstein sagt:

    Liebe Marion,

    ich mag eigentlich alle Deine Rezepte, aber dieses ganz besonders. Zunächst konnte ich- als etwas älteres Semester- mit dem Begriff „soulfood“ nicht so viel anfangen, aber dieses Gericht macht wirklich glücklich!!! Erstens weil es so schnell zubereitet ist, zweitens weil es sooo lecker schmeckt und drittens, weil ich, wenn ich als Krönung noch einen Berg Petersilie darauf gestreut habe, das Gefühl habe, mich richtig gesund zu ernähren.
    Liebe Grüße
    Ute

  2. aufgegabelt sagt:

    Liebe Ute,
    großartig, du hast den Begriff Soulfood wirklich verstanden! Genau so muss es sein: Man ist satt und glücklich und muss kein schlechtes Gewissen haben – perfekt!
    LG
    Marion

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