Kürbis-Rösti

Ganz schön herbstlich draussen… Ich hege dem Herbst gegenüber eher ambivalente Gefühle: Einerseits ist das Wetter gerne mal ziemlich blöd, man muss Unmengen von Blättern zusammenrechen und entsorgen, der Garten muss winterfest gemacht werden (was in unserem Fall immer das Bestellen eines kleinen Containers für den ganzen Grünschnitt erfordert), wenn man morgens aufsteht ist es wieder (bzw. noch) dunkel und überhaupt sinkt die Stimmung so langsam Richtung Wintertief. Andererseits kann man es sich so langsam wieder mit einer Tasse Tee vor dem Kamin gemütlich machen und es gibt Pflaumen, Äpfel (dieses Jahr eher wenig), Beeren, Maronen und – KÜRBISSE! Nach der leckeren Kürbissuppe von letzter Woche habe ich gestern Abend mal einen Versuch in Richtung Rösti gewagt. Oberlecker! Das Gute daran – neben dem Geschmack – ist die Tatsache, dass man schon beim Raspeln des Kürbis SÄMTLICHE Kalorien verbrennt, die man hinterher zu sich nimmt – es sei denn, man hat eine High-Tech-Küchenmaschine oder einen willigen und anwesenden Mann… Der Meinige war weder noch, also musste statt Man-Power die gute alte Marion-Power ran. Dank guter Reibe (von Tchibo!) ging es aber recht flott von der Hand (auch wenn ich heute etwas Muskelkater im linken Arm habe). Die Rösti waren ein Gedicht, um es mit Franz Eberhofer zu sagen (wer den nicht kennt, sollte sich dringend sämtliche Krimis von Rita Falk anschaffen, aber UNBEDINGT als Hörbuch, sensationell saukomisch gelesen von Christian Tramitz!!! Hier* gibt es alle, beginnend mit „Winterkartoffelknödel“). Dazu gab es meinen „Standard“-Dipp aus Quark, etwas Miracel Whip, Kräutern, Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß und Knoblauch. Yummi. Das Gute ist: Da ein Mitesser abwesend war, ist noch eine Portion übrig… 🙂

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Kürbis-Rösti (4  Pers.)

1 Hokkaidokürbis (ca. 1,3 Kilo)

2 kleine Zwiebeln, gehackt

2 Zehen Knoblauch, gehackt

3 Eier

3-4 EL Mehl

3 EL geriebener Parmesan

Salz, Pfeffer

gehackter Schnittlauch und Basilikum

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Den Kürbis waschen, trocknen, vierteln und entkernen (geht am besten mit einem Löffel). Dann die Viertel auf der Küchenreibe mit der groben Lochung reiben. Gehackte Zwiebeln, Knoblauch, Eier, Käse und Gewürze unterrühren, dann vorsichtig das Mehl drüber stäuben und ebenfalls unterrühren. Kräuter zuletzt dazu. Den Teig ein paar Minuten ruhen lassen und dann in etwas Öl kleine Puffer von beiden Seiten goldbraun braten. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen und mit Käuterquark servieren.

*Dies ist ein amazon-Affiliate-Link, das bedeutet, falls Ihr über diesen Link bei amazon etwas bestellt, kriege ich ein paar Brosamen (=Cent) Provision dafür, damit ich neue Kekse für Euch backen kann. Euch entstehen dafür keine zusätzlichen Kosten!!!

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3 Kommentare Gib deinen ab

  1. Karlotta sagt:

    Mich schon beim Einstellen des Rezeptes darauf gefreut es zu probieren und ich bin nicht enttäuscht worden. Nur die Braterei war etwas mühselig. Könnte man die Rösti`s auch im Backofen auf Backpapier backen ?

    1. aufgegabelt sagt:

      Nee, glaube nicht dass das was wird. Dann werden sie nicht knusprig! Ich mache es immer so, dass ich a) mit 2 Pfannen arbeite und b) die bereits gebratenen Rösti auf einem Teller im Backofen (bei ca. 60 Grad) warm halte, damit wir hinterher alle zusammen essen können.
      LG!

  2. Karlotta sagt:

    So habe ich es auch gemacht, dachte nur könnte mir Arbeit ersparen. Aber das Ergebnis ist es wert.

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