Leichter Rhabarber-Blitzkuchen

Juhu, endlich ist Rhabarberzeit! Ich liebeliebeliebe dieses saure Gemüse (auch wenn er gemeinhin als Obst gilt, ist der Rhabarber tatsächlich ein Gemüse aus der Gattung der Knöterichgewächse, wenn ich hier mal wieder klugscheißen dürfte…) als Kompott, in der Kombination mit Erdbeeren als Marmelade und natürlich als Kuchenbelag. Ich wünschte, ich hätte eine riesige Rhabarberpflanzung in meinem Garten, aber leider verhindern mein Mann und sein Kantenschneider regelmäßig jeden Vorstoß in diese Richtung… Keine Ahnung, wie viele unschuldige kleine Rhabarberpflänzchen den beiden schon zum Opfer gefallen sind. Ich muss die sauren Stängel jedenfalls im Laden kaufen oder auf milde Gaben von Freunden mit Rhabarberschwemme hoffen (sollte das hier jemand lesen, der dringend Rhabarber loswerden muss, schickt mir BITTE eine Mail!!!).

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Rhabarber-Blitzkuchen (ca. 16 Stücke)

1 Kilo Rhabarber

150 g weiche Halbfettmargarine (oder Butter)

150 g (Mager-)Joghurt

150 g Zucker

1 Pkch. Vanillezucker

1-2 TL Vanilleextrakt, wenn vorhanden

1 Prise Salz

4 Eier

250 g Mehl

2 TL Backpulver

4 EL Zucker und 1 EL Zimt

Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Rhabarber waschen, putzen, in Stücke schneiden. Margarine mit Zucker, Salz, evtl. Vanillextrakt und Vanillezucker schaumig rühren, dann den Joghurt unterrühren. Eier einzeln dazu geben und gut unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und ebenfalls gründlich unterrühren. Ein kleineres tiefes Backblech (Pflaumenkuchenblech) mit Backpapier auslegen und den Teig hineingießen. Gleichmäßig verteilen und mit den Rhabarberstücken belegen. 25-30 Min. golbraun backen und kurz vor Ende der Backzeit mit Zucker und Zimt (am besten vorher in einer Tasse vermischen) bestreuen.

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4 Kommentare Gib deinen ab

  1. Kirsten sagt:

    Hallo,

    der Kuchen sieht wirklich gut aus! In den letzten Jahren war ich auch immer ganz wild auf Rhabarber, aber irgendwie will ich dieses Jahr nicht so richtig „in Stimmung“ kommen. Keine Ahnung, woran das liegt… Vielleicht kommt die Lust auf Saures ja noch und wenn ja, ist Dein Kuchenrezept auf jeden Fall schon mal vorgemerkt!

    Liebe Grüße,
    Kirsten

    1. aufgegabelt sagt:

      Ja, der Kuchen war sehr lecker, und vor allem etwas kalorienreduziert, was ich immer sehr ‚beruhigend‘ finde. Freue mich schon auf den nächsten Rhabarber in Form von Erdbeer-Rhabarber-Tiramisu!
      LG
      Marion

  2. Bachus sagt:

    Heute nachgebacken. Echt lecker! Allerdings habe ich nur die Hälfte der Zucker-Zimt-Menge oben auf getan. Kam mir ein bißchen viel vor.
    Meinen Eltern ein paar Stücke vorbei gebracht… Kommentar „Der ist ja besser als der damals von Tante Lieschen!“ – und die galt in der Kleingartenanlage als die Rhabarberkuchen-Fee 😉

    1. aufgegabelt sagt:

      Daaaanke!Das freut mich sehr! Ja, solche Sachen wie die Zucker-Zimt-Menge sind natürlich individueller Geschmack. Ich muss gestehen, ich hatte die Menge auch nur geschätzt, weil ich beim Backen nicht genau abgemessen hatte… Aber wenn man mit weniger auskommt, umso besser!
      LG
      Marion

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