Kichererbsen-Zucchini-Curry

Draussen ist es leider schon total herbstlich, aber angeblich wird das am Wochenende ja wieder ein bisschen besser. Ich bin innerlich noch gar nicht auf Herbst eingestellt – äußerlich natürlich schon, reiner Selbstschutz bei dem Wetter. Essenstechnisch fange ich aber so langsam mit der Umstellung an: Heute mittag gab es das erste Kürbissüppchen der Saison, sehr lecker. Das Rezept brauche ich hier wohl nicht posten, Kürbissuppe kann wohl jeder, oder?

Habe aber passend zum Nieselregen und zur allgemeinen Zucchinischwemme ein leckeres Curry im Angebot, Kichererbsen und Zucchini in süß-sauer-scharf-indischer Tomatensoße. Dazu gibt es dieses köstliche Pfannen-Naan, diesmal mit 1/3 Vollkornmehl, der Gesundheit wegen.

Kichererbsen-Zucchini-Curry (3-4 Personen)

2 EL Ghee od. Öl zum Anbraten

2 Dosen Kichererbsen (Abtropfgewicht 265 g)

1 Zwiebel

2-3 mittelgroße Zucchini

1 kleine Dose stückige Tomaten

1 kl. Tetrapak 4 %ige Kondensmilch (ca. 300 ml) oder Sahne, nach Geschmack

3 TL Zucker

2-3 EL Zitronensaft

indische Gewürze (Kreuzkümmel, Koriander, Ingwer, Garam Masala, Curry – hier ist Euer Gewürzregal und Eure Kreativität gefragt)

Salz

Kichererbsen in ein Sieb schütten und so lange kalt abduschen, bis es nicht mehr schäumt. Zucchini würfeln, Zwiebeln fein würfeln. Ghee oder Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen und die Zwiebel. und Zucchiniwürfel darin goldbraun anbraten, so dass die Zucchini gar sind, aber noch guten Biss haben. Den Zucker und die Gewürze (ich habe ca. 1 TL Cumin, 1 TL gemahlenen Koriander, 2 TL Ingwer, 1 TL Garam Masala, 1 TL pürierten Knoblauch und 1 TL einer indischen Currymischung genommen) hinzugeben und kurz mit anschwitzen (es duftet herrlich!). Dann mit den Dosentomaten ablöschen und die Kichererbsen sowie etwa die Hälfte der Kondensmilch unterrühren. Ein paar Minuten köcheln lassen, wenn es zu dickflüssig wird, mehr Milch dazu geben. Mit Salz und Zitronensaft abschmecken. Es sollte würzig und leicht süß-sauer schmecken.

Dazu Reis oder Fladenbrot servieren.

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4 Kommentare Gib deinen ab

  1. retaxo sagt:

    Hallo Marion,

    vielen Dank für dieses Rezept. Wir hatten es letztens nachkochen wollen und dabei leider festgestellt, dass es unvollständig ist: du hast bei der Zutatenliste die Zwiebeln vergessen anzugeben, aber das ist weniger tragisch. Wo wir uns allerdings unsicher waren, war, wann die Kichererbsen dazugegeben werden müssen. Wir haben sie dann zusammen mit den Dosentomaten reingetan und über 20 Minuten köcheln lassen, doch irgendwie waren sie uns zu fest gewesen. Könntest du die Angaben eventuell noch nachreichen?

    1. aufgegabelt sagt:

      Hallo retaxo,
      vielen Dank für den Hinweis! Das passiert, wenn man einfach drauflos kocht und hinterher versucht, das Ganze schriftlich festzuhalten! Habe das Rezept entsprechend ergänzt. Dass Ihr die Kichererbsen zusammen mit den Dosentomaten dazu gegeben habt, war vollkommen richtig. Was deren Konsistenz angeht, kann ich nur sagen, ich finde sie genau richtig. Habt Ihr denn wirklich welche aus der Dose genommen? Getrocknete hättet Ihr nämlich vorher über Nacht einweichen müssen! Hm, ansonsten ist das wahrscheinlich eine Frage der individuellen Vorlieben…
      Ganz liebe Grüße
      Marion

  2. retaxo sagt:

    Hallo Marion! Danke für’s Ergänzen und, ja, wir haben die aus der Dose genommen 🙂 Ansonsten haben wir uns am Wochenende erst wieder deine Frittata mit Gemüse gegönnt – auch ein lecker Rezept! Grüße, retaxo

    1. aufgegabelt sagt:

      Hm, dann wundert es mich echt, dass die Kichererbsen so fest waren… Naja, vielleicht habt Ihr einfach mit einer anderen Konsistenz gerechnet??? Kichererbsen sind natürlich etwas fester als zB normale Erbsen aus der Dose… Aber es freut mich, dass Euch die Frittata auch schmeckt. Probiert Euch gerne weiter durch meinen Blog ;-), und ich freue mich über jeden Kommentar!
      GLG
      Marion

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