Spinatknödel mit Tomatensoße

Die Italienliebhaber unter Euch kennen sie sicher, die leckeren Malfatti: Nocken oder Klöße aus Spinat und Ricotta, die mit Salbeibutter oder Tomatensoße gegessen werden. ‚Malfatti‘ heißt übrigens so viel wie ‚die schlecht Gemachten‘ oder ‚die Misslungenen‘, was sich wohl eher auf die Optik als auf den Geschmack der Klößchen bezieht. Naja, Fotomodelle sind sie gerade nicht, aber als mißraten würde ich sie auch nicht bezeichnen! In der Emilia Romagna macht man auch keine runden Knödel daraus, sondern längliche Nocken, daher darf man dieses Rezept wohl als die deutsche Variante der italienischen Malfatti bezeichnen, zumal es etwas vollwertiger und rustikaler unter Verwendung von Haferflocken (keine Angst, die schmeckt man nicht raus!) daherkommt.  Da es sich hier um eins meiner Lieblingsrezepte handelt, habe ich mein Bestes gegeben, damit diese Spinatknödel wenigstens annähernd so gut aussehen, wie sie schmecken!

Spinatknödel mit Tomatensoße (4 Pers.)

500 g Magerquark

3 Eier

200 g Haferflocken

400-500 g TK-Blattspinat, aufgetaut und etwas ausgedrückt, dann auseinandergezupft

1 Scheibe Toastbrot, zerbröselt

80 g geriebenen Käse (wer nicht so auf Käse steht, kann den auch weglassen!)

Knoblauch nach Geschmack

Salz und Pfeffer

Alle Zutaten gut miteinander verkneten, dann den Teig 10 Min. ruhen lassen. Mit angefeuchteten Händen 10 Knödel aus der Masse formen und diese in siedendem (nicht kochendem!) Salzwasser 20-30 Min. garen. Wenn sie oben schwimmen, sollten sie gut sein.

Währenddessen aus

1 Pkch. Passierten Tomaten

2 EL Tomatenmark

100 ml Rama Cremefine oder Sahne

Salz, Pfeffer, Knoblauch, Basilikum, Oregano und etwas Zucker

ein leckeres Tomatensößchen kochen.

Knödel vorsichtig mit der Schaumkelle in ein Sieb legen, abtropfen lassen und mit der Tomatensoße und etwas geriebenem Parmesan servieren.

Falls Ihr das Glück habt, dass etwas übrig bleibt, die kalten Knödel am nächsten Tag in Scheiben schneiden, in der Pfanne in Olivenöl braten und mit der restlichen Tomatensoße genießen – fast noch besser!

2 Stück haben 8 * (inkl. Käse)

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7 Kommentare Gib deinen ab

  1. Johnny sagt:

    Superlecker!
    Ich habe einfach altes Brot genommen, statt Toast und Parmesan für den Käse.
    Die Soße mit einem bisschen Honig gesüßt und das essen ist pures Glück.
    Vielen Dank für das tolle Rezept!

    1. aufgegabelt sagt:

      Gern geschehen 😉 Wir essen das auch regelmäßig und finden, es ist Soulfood! Wenn was übrig bleibt, probier mal aus die kalten Knödel in Scheiben zu schneiden und in etwas Olivenöl anzubraten. Göttlich!
      LG
      Marion

  2. Doerte sagt:

    Hi! Ich bin neu hier und finde eine Fülle von Rezepten, die ich gerne ausprobieren möchte. Weiß gar nicht, wo ich anfangen soll! Das hört sich alles so lecker an! Diese Knödel habe ich schon öfter in einem Bistro gegessen, liebte sie heiß und innig und werde sie wohl morgen mal der Familie kredenzen! Werde wohl öfter hier vorbeischauen!

    1. aufgegabelt sagt:

      Liebe Doerte, ganz herzlich willkommen bei aufgegabelt! Ich freue mich sehr, wenn du das eine oder andere Rezept nachkochst und mich wissen lässt, wie es dir und deinen Lieben geschmeckt hat!

  3. Ute Kirstein sagt:

    Liebe Marion,
    frisch gekocht mag ich die Knödel nicht so gern, da sind sie mir ein bisschen zu „glitschig“. Aber gebraten sind sie einfach zu lecker!!!! Ich habe sie nun schon zweimal gekocht.
    LG Ute

    1. aufgegabelt sagt:

      Ja, ich finde sie gebraten auch am besten, daher freue ich mich immer, wenn was übrig bleibt 😉 Wichtig ist, dass du sie nicht kochen sondern nur gar ziehen lässt und dann in ein Sieb abgießt, damit sie gut abtropfen können. Zusammen mit einem Tomatensößchen finde ich das dann auch sehr lecker. Übrigens gibt’s die heute Abend bei uns auch!
      LG
      Marion

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